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Erfahrungsbericht Svenja Pohl
Field report Svenja Pohl:
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Ich war mit dem Aufenthalt in der Gastfamilie
zufrieden, die Familie war sehr freundlich und hat sich wirklich
sehr gut u mich gekümmert, wobei sie trotzdem immer Rücksicht
auf meine Privatsph?re genommen hat. Die Ausstattung des Zimmers
war ebenfalls zu meiner vollsten Zufriedenheit.
Die Mitarbeiter des Cultural Exchange Centers waren
ebenfalls sehr freundlich und immer hilfsbereit. Lediglich die
Firma, in der ich mein Praktikum absolviert habe, schien nicht
sehr gut über mich informiert zu sein, die Kollegen dort waren
zwar alle sehr nett, aber die Arbeit doch manchmal langweilig.
Ich würde einen Aufenthalt über das Cultural Center auf jeden
Fall weiterempfehlen, allerdings ein Praktikum nur in Firmen,
wo bereits gute Erfahrung gemacht wurde.
Svenja Pohl
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Erfahrungsbericht Dominik Schaefer

über Bekannte erfuhr ich gegen Mitte des Sommersemesters 2006
von der M?glichkeit über das Cultural Exchange Center ein Praktikum
mit Sprachkursaufenthalt in Qingdao, China zu machen. Da ich kein
Chinesisch sprechen konnte, mir aber aufgrund meiner Studienschwerpunkte
(Produktionswirtschaft und Supply Chain Management) und der Jahrtausende
alten Kultur ein Praktikum in China sehr reizvoll erschien, setzte
ich mich mit dem dortigen Manager mit Verantwortlichkeit für Europa,
Herrn Frank Lenhardt, per Email in Verbindung. Nach kurzer Zeit
bekam ich eine umfangreiche Liste mit Firmen, die in Kooperation
mit dem Cultural Exchange Center ein Praktikum anboten. Nachdem
ich mich unter den verschiedene T?tigkeitsbereichen (z.B. Finanzen,
Journalismus, übersetzung,…) für eine Logistikfirma entschieden
hatte und meine Bewerbungsunterlagen abgeschickt hatte, bekam
ich innerhalb von 2 Wochen meine Zusage. Er wies mich auch darauf
hin, dass es auch einige Informationsveranstaltungen an verschiedenen
Universit?ten in Deutschland geben würde, eine davon in Bonn,
die ich dann auch besuchte. Dort konnte ich die meisten Fragen
wie Unterkunft, Geld, Visum, u.s.w. direkt vor Ort kl?ren. Die
Praktika, die das Austauschzentrum anbietet, konnten mit einer
Unterbringung in einer chinesischen Familie verbunden werden.
Aufgrund meiner mangelnden F?higkeit in Qingdao eine Wohnung zu
suchen, entschied ich mich für diese preisgünstige Unterkunft
(150 Euro im Monat), in der Verpflegung mit inbegriffen war. Innerhalb
von weniger als insgesamt 4 Wochen war dann eigentlich alles gekl?rt
und ich musste nur noch mein Visum beantragen und den Flug buchen.
Am Flughafen von Qingdao bin ich dann von meiner Familie freundlich
empfangen worden und obwohl ich bis zu diesem Zeitpunkt erst 3
Monate Chinesisch gelernt hatte, funktionierte die Verst?ndigung
über den 13-j?hrigen Sohn problemlos, der zwar kein perfektes,
aber verst?ndliches Englisch sprach. Im Laufe der folgenden Tage
akklimatisierte ich mich an den Zeitunterschied und die verschiedenen
Gegebenheiten, wie das Arbeitsumfeld und natürlich auch das chinesische
Essen. Das Praktikum dauerte insgesamt knapp 4 Monate, womit ich
einen recht langen Zeitraum angestrebt hatte, wie mir nach einem
der organisierten Treffen mit den anderen Praktikanten des Exchange
Centers klar wurde. Die meisten anderen Praktikanten blieben nur
über die Semesterferien und im Schnitt auch eher 1 bis 2 Monate.
Dennoch empfand ich die Aufenthaltsdauer nicht als zu lange, unter
anderem weil sich so viele verschiedene M?glichkeiten zur Freizeitgestaltung
ergaben und ich viele freundliche Menschen kennen lernte.
Angefangen hat dies mit den verschiedenen Stadterkundungen mit
den Mitgliedern meiner Gastfamilie, die sich nicht nur Mühe gaben,
mir den Aufenthalt nicht nur so angenehm wie m?glich zu gestalten,
sondern mich mit einer unerwarteten Herzlichkeit mit in die Familie
aufnahmen. Ich wurde zu den verschiedensten Gelegenheiten eingeladen,
wie dem Geburtstag des Gro?vaters oder der Gro?mutter, dem Familienessen
am Wochenende oder auch abends manchmal zu einem Besuch in einer
Bar mit Freunden der Familie.
Natürlich waren auch ein paar negative Erfahrungen mit der Familie
verbunden, allerdings beschr?nkten sich diese auf Kleinigkeiten,
wie etwa das chinesische Frühstück, was sich aber auch mit dem
Besuch in einer B?ckerei nicht weiter auswirkte, oder das unfreiwillige
Erwachen am Wochenende.
Das Mittagessen und Abendessen war für meinen Geschmack sehr gut;
hin und wieder gab es natürlich auch mal etwas, was dem europ?ischen
Gaumen sehr fremd ist, aber dadurch nicht unbedingt schlecht schmeckt.
Allgemein muss ich in dieser Hinsicht sagen, dass ich, bevor ich
nach China gekommen bin, viel Angst hatte, dass es haupts?chlich
sehr exotische Gerichte wie sie immer wieder in Reportagen gezeigt
werden gibt. Dass es dann nicht so war, hat mich und auch die
anderen Praktikanten die ich kennen lernte sehr gefreut. Au?erdem
gab es zur Not auch noch zahlreiche McDonalds oder KFC.
M?glichkeit zur aktiven Freizeitgestaltung bot auch das Cultural
Exchange Center an. Man konnte w?hlen zwischen den unterschiedlichsten
Besch?ftigungen wie etwa einem Kochkurs, traditioneller Feuermassage
oder einem ganz normalen abendlichen treffen in einer der Bars
in Qingdao. Auch wurden einige Aktivit?ten speziell auf Nachfrage
von Praktikanten initiiert, wie etwa eine Erkundung der umliegenden
Berge oder der Besuch eines Kalligraphiekünstlers. Es fanden sich
zwar nicht immer genug Praktikanten um die jeweiligen Besch?ftigungen
zu realisieren, aber wenn man sich vorher abgesprochen hatte,
konnte man eigentlich sicher sein, dass es zu Stande kam.
Und schlie?lich konnte man die Stadt oder auch andere St?dte wie
Peking oder Shanghai natürlich auch noch auf eigene Faust oder
mit chinesischen Kollegen erkunden. Zwei meiner Kolleginnen zeigten
mir und einem anderen Studenten die verschiedenen Parks und Tempelanlagen
der Stadt und gaben uns Tipps welche Restaurants gut oder auch
weniger gut w?ren.
Eine weitere positive Erfahrung war die Freundlichkeit der Kollegen,
vor allem derer, die man ein wenig besser kennen lernte. Nicht
nur wie oben angesprochen waren sie bereit, einem fast jede erdenkliche
Hilfe zukommen zu lassen, sondern luden einen auch zu privaten
Festivit?ten ein. Ich besuchte mehrere Geburtstage und sogar die
Hochzeit einer Kollegin.
Ein Nachteil des Praktikums war die Tatsache, dass es nicht vergütet
war. Da meine studierten chinesischen Kollegen in der Firma allerdings
auch nicht mehr als ungef?hr 250 Euro im Monat verdient haben,
h?tte es mich auch gewundert, wenn man als Praktikant ein ?hnliches
Gehalt bekommen h?tte. Die geringen Lebenshaltungskosten machten
den Aufenthalt insgesamt aber erschwinglich. Als ich das erste
Mal mit 3 anderen Praktikanten ohne chinesische Führung in ein
Restaurant gegangen bin, zahlten wir alle ca. 2,20 Euro. Dafür
gab es 5 verschiedene Gerichte mit Reis, dazu reichlich Getr?nke
in Form von Bier und Cola. Taxifahrten kosteten zwischen 1 und
2 Euro solange man ?nur“ in Qingdao unterwegs war. Die Einwohnerzahl
betr?gt im Stadtkern ca. 2,3 Millionen, dann hat man ungef?hr
eine Vorstellung von der Stadtgr??e.
Die Stadt, das Umland und die Kultur bieten einem die M?glichkeit,
Erfahrungen zu sammeln, die man hier in Deutschland einfach nicht
finden kann. Ich habe z.B. mit einem anderen Praktikanten die
Gro?e Mauer besucht, die verbotene Stadt, den Platz des himmlischen
Friedens, den Tai Shan (meist bestiegener Berg der Welt)….
Im Gegenzug hei?t das nicht, dass dort alles nur rein chinesisch
ist. Es gibt es dort nahezu alles, was es auch hier gibt, sogar
ein deutsches Restaurant in dem man auch mal eine Currywurst oder
J?gerschnitzel essen kann, wie oben bereits erw?hnt McDonalds
und KFC, oder auch mehrere Kaufh?user, in denen man die meisten
westlichen Produkte kaufen kann.
Dominik Schaefer
Erfahrungsbericht Phillip Hirschfeld
In Qingdao war ich in einer Gastfamilie untergebracht, die mir
einen sehr guten Einblick in das chinesische Alltagsleben gew?hrt
hat. Neben der vorzüglichen chinesischen Küche, mit der ich t?glich
versorgt wurde, lernte ich auch viel über die Gepflogenheiten
und die Beziehungen der Menschen untereinander.
Die Firma, in der ich mein Praktikum absolvierte war
eine Teppichfirma, der eine Fabrik angeschlossen war. Neben einem
Besuch in der Teppichfabrik bestand meine Hauptaufgabe darin,
mich mit aktuellem Teppichdesign zu besch?ftigen und selbst Muster
zu entwerfen.
Mit der Firma stehe ich noch heute in Kontakt und habe sie neulich
in Hannover wieder getroffen - zur Domotex, der weltgroessten Teppichmesse
- und habe dort gearbeitet.
Philipp Hirschfeld
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